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Unser Leitbild

Schülerinnen und Schüler der Sprachheilschule

Die Sprachheilschule Sindelfingen nimmt Kinder auf, die die Ziele der allgemeinen Schule erreichen können, deren Sprachbehinderung jedoch so schwerwiegend ist, dass sie durch ambulante schulbegleitende Maßnahmen nicht hinreichend gefördert werden können. Durch die besonderen pädagogisch-therapeutischen Möglichkeiten der Sprachheilschule Sindelfingen soll ihnen dies ermöglicht werden.

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Organisation

Schulträger der Sprachheilschule Sindelfingen ist der Landkreis Böblingen.
Die Einrichtung bietet folgende Angebote für sprachauffällige Kinder:

  • Beratungsstelle für sprachauffällige Kinder und Jugendliche
  • Kooperation mit den allgemeinen Schulen
  • Frühbetreuung sprachauffälliger Kinder vor der Schule
  • Schulkindergarten für Sprachbehinderte
  • Schule für Sprachbehinderte

Die Sprachheilschule Sindelfingen ist eine modifizierte Ganztagesschule, sie ist als Durchgangsschule konzipiert und hat einen pyramidenförmigen Aufbau.

Grundlage für den Unterricht ist der Bildungsplan der Schule für Sprachbehinderte, aufbauend auf dem Bildungsplan der Grund- und Hauptschule.

Die Aufnahme der Schülerinnen und Schüler soll möglichst zu Beginn der Schulzeit erfolgen. Ziel ist die rasche Rückführung in die allgemeine Schule. Ein Übergang an die allgemeinen Schulen erfolgt in der Regel nach Klasse 2, 4 oder 6.

Die Umschulung erfolgt, wenn die Sprachbehinderung so weit gebessert ist, dass das Kind keine sprachtherapeutische Förderung im Unterricht mehr benötigt. Gegebenenfalls können die Kinder durch Kooperationsmaßnahmen begleitet werden.

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Unterricht  und Schulleben

Ein zentraler Aspekt des Unterrichts an unserer Schule ist die Kommunikation.

Der Unterricht findet in einem Klima statt, das die einzelnen Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität annimmt und auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen eingeht.

Die Lehrerinnen und Lehrer gestalten zusammen mit den Schülerinnen und Schüler ein Lernumfeld, das an der kindlichen Erfahrungswelt anknüpft und sie erweitert.

Der Unterricht soll bei jedem Kind Lernwille und Lernfreude entwickeln. Er ist offen für spontane Impulse und individuelle Interessen von Schülerinnen und Schülern.
Die Lehrerinnen und Lehrer gestalten einen individualisierten Unterricht mit Differenzierungsmöglichkeiten hinsichtlich Zielen, Arbeitstempo und Methoden.
Ein derart gestalteter Unterricht ist die Grundlage für die Selbständigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler aber auch für das soziale Miteinander in der Gruppe.

Sprachtherapie ist sowohl Bestandteil des Unterrichtskonzeptes als auch individuelle Unterstützung. Dabei wird die sprachtherapeutische Arbeit immer als Kommunikationsförderung verstanden.

Der Unterricht zeigt den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten und Methoden des Lernens auf und gibt ihnen Strategien an die Hand, mit denen sie ihre Stärken betonen und Schwächen kompensieren können.

Der Unterricht schließt die Kooperation mit anderen Klassen und gemeinsame, jahrgangsübergreifende Lernbegegnungen und Projekte ein. Die Rahmenbedingungen (zum Beispiel Ausstattung, Stundenplan, Organisation, Teamzeiten) unterstützen das Lehren und Lernen.

Das Schulhaus und das Schulgelände sind kindgerecht gestaltet.

Für ein ausreichendes Spiel- und Bewegungsangebot während des Schultages ist gesorgt.

Es finden außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Lerngänge, klassenübergreifende Aktivitäten, Spiel- und Sporttage, mehrtägige Ausflüge, Schullandheimaufenthalte, Feste und Feiern statt.

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Erziehung und Soziales Lernen

Wichtig für das Zusammenleben in der Schule sind Toleranz, Rücksicht und gegenseitiger Respekt. Jedes Kind wird in seiner Persönlichkeit angenommen.

Die Erweiterung der sprachlichen Handlungsfähigkeit spielt eine zentrale Rolle beim Erlangen von sozialen Kompetenzen. Im Schulalltag werden Aspekte des sozialen Lernens aufgegriffen und das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt.
Die Schülerinnen lernen u.a.:

  • Absprachen treffen,
  • Regelungen einfordern und einhalten,
  • die Selbst- und Fremdwahrnehmung differenzieren,
  • ihr Konfliktlösungsverhalten erweitern,
  • sich adäquat behaupten,
  • eigene und fremde Bedürfnisse erkennen.

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Kollegiale Zusammenarbeit

Kollegium und Schulleitung kooperieren, sprechen sich ab und unterstützen einander.

Der Unterricht in der Klasse erfolgt im Team mit ständigem gegenseitigem Austausch.

Unsere Teamarbeit ist gekennzeichnet durch Offenheit und einen gut funktionierenden Informationsfluss. Die Verantwortlichkeiten sind klar zugeordnet, können aber durchaus flexibel gehandhabt werden.

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Zusammenarbeit Eltern - Schule

Eltern und Schule übernehmen gemeinsam die Erziehung und Bildung der Kinder.
Sie verpflichten sich zu einer vertrauensvollen, von gegenseitigem Respekt getragenen Zusammenarbeit.
Erziehungs- und Bildungsfragen, Informationen über Leistungstand und -vermögen sowie die Schullaufbahn werden in regelmäßigen Abständen miteinander besprochen und das gemeinsame Vorgehen entsprechend aufeinander abgestimmt.

Weitere Angebote der Sprachheilschule Sindelfingen

Frühförderung, Kooperation und Mitarbeit im Schulkindergarten für Sprachbehinderte sind weitere Aufgaben der Sprachheilschule Sindelfingen. Ein wesentlicher Aspekt ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

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Frühförderung

Frühförderung beinhaltet eine umfassende Beratung und Diagnostik, aus der die therapeutischen Maßnahmen abgeleitet werden. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit allen an der Erziehung beteiligten Personen.
Zielgruppe sind Kinder im Kindergartenalter mit von der Norm abweichendem Sprachverhalten.

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Kooperation

In der Kooperation werden Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinen Schulen im Umgang mit sprachlich auffälligen Schülerinnen beraten.  Ziel ist, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler an ihrer Schule verbleiben können bzw. ein geeigneter Förderort gefunden wird.

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Schulkindergarten für Sprachbehinderte

Im Schulkindergarten sind Sonderschullehrerinnen in enger Zusammenarbeit mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern in den Bereichen Beratung, Diagnostik, Entwicklungs- und Sprachförderung tätig. 

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